Das Pokerspiel
Auch wenn der weltweite Hype rund um das Pokerspiel ein Phänomen des 21. Jahrhunderts ist, reicht seine Geschichte dennoch hunderte Jahre zurück. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Pokerspiel weiterentwickelt, mehrfach gewandelt und immer wieder neu erfunden und ist heute in zahlreichen unterschiedlichen Pokervarianten bekannt. Der Einstieg in die Welt des Pokerns kann für einen Anfänger verwirrend sein. Hier kannst du dich rasch und einfach mit den Grundregeln des Pokerspiels vertraut machen.
Das Spiel
Das Pokerspiel besteht aus drei Hauptkomponenten (Teilnehmer, Spielkarten und Einsätze), die durch drei grundlegende Systeme (Kartenausgabe, Blattrangfolge und Setzen) eine bestimmte Struktur erhalten. Die einzelnen Pokerblätter – die Bausteine eines jeden Pokerspiels – ergeben aneinandergereiht ein ganzes Spiel. Dazu werden die drei Komponenten mit den drei Systemen kombiniert, die je nach Spielvariante leichte Unterschiede aufweisen.
Sehen wir uns erst einmal die Komponenten an.
Poker darfst du bei den Online Pokerräumen nur spielen, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist. Gespielt wird mit einem Standard-Kartendeck mit 52 Karten. Das Kartendeck hat vier Farben (Karo, Kreuz, Herz und Pik) und 13 Spielkarten pro Farbe, vom Ass bis zum König. Ein Ass kann sowohl die niedrigste als auch die höchste Karte einer Farbe sein beim Poker sein.
"Der Einfachheit halber werden die Einsätze im Spiel normalerweise durch Spielmarken, sogenannte Chips, dargestellt, die eine bestimmte Stückelung aufweisen und zu einem bestimmten Wechselkurs in Echtgeld umgetauscht werden. Wenn beispielsweise festgelegt wurde, dass die gelben Chips 25 Dollar wert sind, so gilt diese Regel für alle Teilnehmer, und zwar immer.
Wenn du ein Pokeranfänger bist und üben möchtest, bevor du um echtes Geld spielst, so findest du bei den Online Pokerräumen auch Spiele um virtuelles Geld, also Spielgeld, bei denen die Chips keinen echten Wert besitzen. Spielgeldspiele sind eine hervorragende Methode, um das Spiel kennenzulernen und sich mit der Pokersoftware vom Online Pokerraumvertraut zu machen. Sobald du bereit bist, um Echtgeld zu spielen, kannst du bei den Online Pokerräumen aus einer Fülle verschiedener Einsätze wählen. Du findest bei den Online Pokerräumen Pokerspiele für jedes Budget.
Wenden wir und jetzt den Systemen zu.
Im Laufe der Jahre wurden viele verschiedene Pokervarianten erprobt, manche erwiesen sich jedoch als geeigneter für das Pokerspiel als andere. Im Moment ist die beliebteste Pokervariante Texas Hold'em. Entscheidend für die Popularität einer POkervariante ist die optimale Ausgewogenheit zwischen natürlichen Pausen beim Kartenausteilen, allgemeinem Tempo, Fairness und allmählichem Informationszuwachs für alle aktiven Spieler.
Das nächste System betrifft die Rangordnung des 5-Karten-Blatts: Die Spieler müssen sich einig sein, welche Blätter gewinnen und welche einen Gleichstand bedeuten. Glücklicherweise nimmt die Wahrscheinlichkeit den Spielern diese Entscheidung meist ab. In einem Standard-Kartendeck mit 52 Karten gibt es nämlich über 2,5 Millionen mögliche 5-Blatt-Kombinationen. Diese einzelnen Kombinationen können nach bestimmten Mustern gruppiert werden, und die Häufigkeit dieser Muster ermöglicht die Reihung der Blätter. Je seltener ein Blatt ist, desto besser ist es auch. Innerhalb eines bestimmten Blattrangs sind basierend auf dem Nennwert der Karten feinere Wertabstufungen möglich, wobei normalerweise gilt: je höher die Zahl, desto besser. Da alle Kartenfarben beim Pokerspiel den gleichen Wert besitzen, kommt es gelegentlich vor, dass zwei oder mehrere Spieler den gleichen Blattwert haben. Bei manchen etwas komplexeren Spielen werden sogar zwei unterschiedliche Blattrangfolgen gleichzeitig verwendet: High Hands und Low Hands.
Das letzte System, das Setzen, bringt Spannung und Unterhaltung in das Pokerspiel. Gesetzt werden kann in jeder natürlichen Pause während der Kartenausgabe. Einsätze können entweder erzwungen oder freiwillig sein.
Erzwungene Einsätze werden normalerweise am Beginn eines Blatts gefordert, um das Spiel in Gang zu bringen. Wenn Spieler gezwungen sind, Einsätze zu bezahlen, gibt es gleich zu Beginn einen Betrag, um den gespielt werden kann. Von diesen beiden Arten von Einsätzen sind die freiwilligen für den Pokerspieler jedoch wesentlich interessanter. Ein freiwillig platzierter Einsatz sagt etwas über das Vertrauen des Spielers in die Fähigkeit seines Blatts aus, die Blätter der anderen Spieler zu schlagen. Je nach dem verwendeten Kartenausgabeschema können Spieler auch durch ihr Setzverhalten besonderes Vertrauen signalisieren, obwohl sie wissen, dass sie höchstwahrscheinlich nicht das beste Blatt halten. Dies wird "bluffen" genannt.
Alle während eines Blatts bezahlten Einsätze werden in einem Haufen in der Tischmitte, dem sogenannten Pot, gesammelt und am Ende des Blatts an den oder die Gewinner gezahlt. Ein Spieler kann ein Blatt gewinnen, indem er entweder die höchste Kombination aus fünf Karten herzeigt oder so aggressiv setzt, dass alle anderen Spieler frühzeitig aus dem Spiel aussteigen. Bei der Setzhöhe unterscheidet man zwischen drei Varianten: Limit, Pot Limit und No Limit. Bei Limit-Spielen ist der Höchsteinsatz eines Spielers in einer Setzrunde auf eine zuvor festgelegte Höhe beschränkt. Bei Pot-Limit-Spielen entspricht die maximal erlaubte Einsatzhöhe dem Betrag, der bereits in den Pot bezahlt wurde. Bei No-Limit-Spielen kann man maximal die Höhe aller Chips setzen, die allen Spielern gemeinsam am Tisch zur Verfügung stehen. Für manche Pokervarianten eignen sich gewisse Setzregeln besser als andere.
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